#1 Kriminelle Ausländer

Zum Glück gibt es die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Die BpB hilft, und stellt „Argumente gegen rechtsextreme Vorurteile“ online. Da lernt der politisch korrekte Deutsche schnell, dass er sortieren muss:

„Irreführend in der Kriminalstatistik ist […] die fehlende Unterscheidung zwischen Ausländern, die zur Wohnbevölkerung in Deutschland gehören (und die mit dem Vorwurf besonderer Kriminalität diskriminiert werden sollen), und illegalen, durchreisenden, vorübergehend in Deutschland lebenden Personen. “ (1) Der gute Deutsche muss unterscheiden lernen, und zwar zwischen den guten und den schlechten Ausländern, denn „[g]rundtatsache ist, dass integrierte Ausländer in Deutschland, und sie bilden die überwältigende Mehrheit, nicht öfter mit dem Gesetz in Konflikt kommen als Deutsche. Ein Viertel bis ein Drittel der Ausländer, die in der Kriminalstatistik erscheinen, sind dagegen Touristen, Illegale und alle, die ausschließlich zum Zweck ungesetzlicher Taten […] ins Land einreisen“ (1)

Wer also nur plump daherredet von den „kriminellen Ausländern“ hat ein „rechtsextremes Vorurteil“, wer aber wie die BpB schön sortiert und differenziert, kommt zu einer ausgewogenen, wissenschaftlichen Einsicht: Zwar „sind jugendliche Ausländer, insbesondere 14- bis 17-Jährige, im Vergleich zu deutschen Altersgenossen mit mehr Straftaten (Eigentums- und Gewaltdelikten) vertreten“ (1). Dafür weiß die BpB auch: „Ausländer, die ständig in Deutschland leben, sind […] gesetzestreuer als Deutsche in gleicher sozialer Position.“ (1)

Das der Staat erstmal die ganze Welt sauber sortiert in In- und Ausländer ist nicht Ziel der Kritik. Warum auch? Das ist auch kein „rechtsextremes Vorurteil“ – es ist Fakt. Kritisiert wird auch nicht, Jugendliche zwischen 14- und 17 Jahren daran zu messen, ob sie in Konflikt mit dem Eigentum geraten – hier sind sich BpB und die Faschisten ja auch einig: Eigentum gehört respektiert und die Gesetze gehalten.

(1) http://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/37986/argumente-gegen-rechte-vorurteile?p=3



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